Samstag, 30. August 2014

30.08.2014

Lahr bis Souffleweyersheim

Start                                9:49
Stop                               13:41
Distanz                          34,5  km
Vmax                            21,9  km/h
Schleusen                       5

Heute hatten wir unseren letzten Abschnitt gemeinsam. Katja und Stefan sind nach Offendorf und wir sind durch die Südschleuse Straßburg in den Rhein-Marne-Kanal bis Souffleweyersheim gefahren.

Die Fahrt war ruhig und entspannt. Der Tanker mit dem wir fuhren hat uns in den Schleusen etwas geärgert, aber was soll´s

Nach der Schleuse Straßburg sind wir, etwas wehmütig, abgebogen und sind nach Souffle gefahren. Der Hafen war komplett leer und nachdem wir gesehen haben, dass keiner der Stromanschlüsse funktioniert, haben wir an den Innensteiger verlegt, da hat man etwas mehr Ruhe.

Abendessen gibt´s im "Fil de l´Eau" ;-)









29.08.2014

Vogelgrün bis Lahr

Start                                        10:10
Stop                                        13:51
Distanz                                   42,6  km
Vmax                                     53,5  km/h      Rekord ;-)
Schleusen                                2

Rückreise geht los. Die Fahrt wäre, bis auf unseren Topspeedrekord, ziemlich ereignislos gewesen.....wenn wir nicht mit "Trienke", einem Schweizer Tanker der leer zu Tal fuhr, geschleust wären. Ich möchte in der Öffentlichkeit nicht wiedergeben, was wir alles über den Skipper gesagt haben, nur so viel: "ich habe schon deutlich weniger idiotische Manöver von Mietbootfahrern im Kanal R-M-K gesehen ;-(
In der Schleuse Marckolsheim hat er das Schiff, ohne Not, diagonal vor den Schleuseneingang manövriert und ist Backbord mit dem Bug gegen die Schleusenwand geknallt (der Ausdruck ist nicht übertrieben und hat fast die ganze Steuerbordseite an der Ecke entlang gestreift.... ;-(
Als das Tor, nach dem Schleusenvorgang, offen war, hat er das Schiff (wie das nette Skipper machen) mit der Bugschraube etwa  50m  vorgezogen und hat dann erst die Hauptschraube eingesetzt. Das hat den Vorteil, dass er das Schiff besser manövrieren kann und dass wir "Kleinen" hinten nicht in seinem Schraubenwasser hin und her tanzen. Toll gemacht...Respekt und vielen Dank!
Hat er wohl nicht gehört.....:-(
In der Schleuse Rhinau, ist er ähnlich reingefahren, hat aber nach dem Schleusenvorgang sobald sich das Tor nur bewegt hat, sofort die Hauptschraube aktiviert, gegen sein eigenes Tau, und hat uns mächtig das Wasser durchgequirlt....was für ein A........ Sorry :-(

Weltpremiere:
Leila durfte auf die Fly :-)

In Lahr haben wir einen schönen Liegeplatz bekommen und hatten einen schönen Abend mit Spaghetti Bolognese vom Feinsten ;-)
















Freitag, 29. August 2014

28.08.2014

Colmar bis Vogelgrün

Start                              9:56
Stop                             13:15
Distanz                         23,4 km
Vmax                           12,7 km/h
Schleusen                       3

Heute ging es zurück nach Vogelgrün und das bei schönstem Sommerwetter :-)

Die Strecke hatte ich ja schon beschrieben und viel mehr ist nicht passiert. Nach dem Anlegen in Vogelgrün, hat Stefan das Schlauchi zu Wasser gelassen und wir sind alle noch eine schöne Tour zum Breisacher Yachthafen und zurück gefahren ;-)

Netz ist Katastrophe und Wlan gibt nicht....daher weniger Bilder :-(



27.08.2014

Breisach bis Colmar

Start                                 8:42
Stop                                11:49
Distanz                           23,2  km
Vmax                              11,0  km/h
Schleusen                         3

Am Vortag mussten wir uns für die Schleuse in den Colmar-Kanal anmelden, was etwas holprig war, weil die weder telefonisch noch per Funk erreichbar waren. Erst unser Super-Hafenmeister von Vogelgrün, konnte uns über andere Rufnummern anmelden, ansonsten ist die Schleuse nicht besetzt.
Die Einfahrt in den Kanal liegt genau gegenüber von Breisach, somit hatten wir keine große Anfahrt.
Im Schleusenkanal lag die große Peniche, die wir schon in Dannemarie getroffen hatten. Im Übrigen begegnet man sich beim Wasserwandern immer wieder, z.B. trafen wir in Colmar die Konzer wieder, die in Mulhouse neben uns lagen und die wir in Dannemarie das erste Mal getroffen hatten.

Unsere nette Schleusenwärterin nahm unsere Daten auf (wie Üblich, wegen der Statistik) und wir meldeten uns für die Ausfahrt am nächsten Mittag wieder an.
Der Colmarkanal ist wunderschön, mit natürlichem Ufer, total bewachsen, glasklares Wasser, und wir waren froh, dass wir diesen Abschnitt nicht ausgelassen hatten.
Im Kanal sind ein kleiner Hafen, zwei Schleusen, wovon eine Automatisiert ist, jede Menge Brücken, und sonst .....Nichts ;-)
Der Hafen Colmar liegt, nicht besonders schön, am Ortsrand und ist sehr gepflegt. Teilweise haben die Dauerlieger ihren Liegeplatz liebevoll geschmückt. Das Hafenbecken ist ziemlich verschlickt und wir haben beim Anlegen den ganzen Grund umgegraben ;-) Ich musste etwas heftiger Manövrieren, weil mir der Seitenwind den Bug wegdrückte.

Colmar ist wunderschön und absolut eine Reise wert, egal mit was ;-)
Die Altstadt ist riesig, man kann sich gar nicht satt sehen, alles super gepflegt, Fachwerkhäuser, kleine Gässchen, Restaurants, Kaffee´s, und jede Menge Touristen, was Leila nicht ganz so toll fand.