Freitag, 12. September 2014
Wir sind insgesamt 1.369,6 km gefahren und haben dabei ca. 1.000 Liter Diesel
verbrannt. Unser Topspeed war 53,5 km/h und unsere längste Strecke an
einem Tag waren 139 km. Wir haben insgesamt 140 Schleusen überwunden mit
Fallhöhen zwischen wenigen Zentimetern (Nord- und Südschleuse
Straßburg) und 15,70m (Rheinschleuse Fessenheim).
Dienstag, 9. September 2014
07.09.2014
Souffle bis Offendorf
Start 9:05Stop 13:23
Distanz 31,9 km
Vmax 43,8 km/h
Schleusen 4
Okay, mir ging es schon mal besser....:-(
Wir haben den wunderbaren schwarzwälder Schinken entgegen genommen, den Katja´s Eltern uns geschenkt haben. Vielen Dank dafür, wir werden uns den schmecken lassen, sobald wir wieder feste Nahrung zu uns nehmen können hahaha
Nach dem Frühstück, welches heute aus Kaffee bestand, haben wir abgelegt, denn pünktlich um 9:00 ging die Ampel der Schleuse an...es geschehen noch Zeichen und Wunder hahaha
Allerdings war die nächste und gleichzeitig letzte Schleuse des Rhein-Marne-Kanals dafür aus.
???
Das hatten wir bisher auch noch nicht, also anlegen und Katja ging zum Schleusentelefon und hat den Schleusenwärter herbeigerufen. Der kam auch relativ bald und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
Nach der Schleuse sind wir offensichtlich durch das Nutria-Paradies gefahren und die haben sich nicht einmal von Fussgängern oder Radfahrern aus der Ruhe bringen lassen.
Die Nordschleuse hat uns schließlich in den Rhein entlassen, wo Stefan bergab nach Gambsheim ist und wir bergauf erstmal nach Kehl zum Tanken gefahren sind. Wir haben dort ca. 300L getankt und sind danach auch Richtung Gambsheim und haben die Motorchen freigeblasen ;-)
Als wir dort ankamen, waren Stefan und Katja gerade am Abschleusen und wir mussten warten. Die zweite Kammer kam schnell mit Sportbooten hoch und wir konnten direkt einfahren. Leider mussten wir auf ein weiteres Sportboot warten, dass in schneller Verdrängerfahrt bis kurz vor die Schleuse fuhr und somit für ordentliches Geschaukel sorgte, welches sich in der Schleuse natürlich nicht so schnell beruhigt. Anstatt das es jetzt los ging, mussten wir noch weiter warten, weil noch ein Sportboot kam, offensichtlich ein Bekannter vom Schleusenpersonal, weil er nach dem Anlegen ausstieg und ins Gebäude ging. 15 Minuten später kam er raus und die Schleusung ging los.
Wir haben fast eine Stunde für dies Schleuse gebraucht :-(
Gemütlich in Offendorf angekommen, haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Rooses und Genthners gemacht und haben unseren Liegeplatz wieder bezogen.
Damit ist unsere Reise zu Ende. Etwas schwermütig haben wir am nächsten Tag, bei schönstem Wetter, das Boot ausgeräumt (Klamotten, Bettwäsche, etc.) und haben Day intensiv gereinigt.
Nachmittags sind wir nach Hause gefahren.
Wir hatten eine tolle Reise, konnten bei langer Überlegung nichts finden, was uns nicht gefallen hätte. Das Wetter war eigentlich durchgehend als gut zu bezeichnen, wir hatten (zumindest während der Fahrt) kaum Regen, gut es hätte zum Teil etwas wärmer sein können, aber im Großen und Ganzen hat es gepasst.
Wir haben super nette Leute kennengelernt, haben grandiose Landschaften und Gewässer gesehen, haben viele Häfen und Clubs kennengelernt wohin wir gerne zurückkehren werden.
Besonders hervorheben möchte ich die Funmarina in St. Goar, der einer der nettesten Menschen die ich kenne vorsteht, Volker Meysel, und wohin wir mit Sicherheit wieder hinfahren werden ;-) nicht zuletzt weil es für uns auch viele Ausflugsziele dort gibt, die absolut sehenswert sind.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen recht herzlich bedanken, die diese Reise ermöglicht haben und sich so toll um unser Haus und unseren Kater gekümmert haben und auch Alex, mein kleiner Bruder, der mich bei den Beatboys vertreten hat.
Liebe Grüße und
Fortsetzung folgt....
hahahahaha
06.09.2014
Saverne bis Souffleweyersheim
Start 8:19Stop 14:53
Distanz 38;1 km
Vmax 12,0 km/h
Schleusen 18
Heute morgen sind wir zeitig los, bei allerschönstem Sonnenschein. Der hielt allerdings nicht lange, denn nach der dritten Schleuse zog Nebel auf, der die Stimmung von Hochsommer nach Herbst katapultierte. Nach und nach löste sich der Nebel allerdings auf und wir hatten perfektes Wetter. Die Schleusen funktionierten auch einigermaßen, aber egal wieviele Boote uns entgegen kamen, die Schleusen waren immer abgeschleust. Sie mussten also erst wieder hochschleusen, bevor wir einfahren konnten. Es musste jemand direkt vor uns fahren, den wir leider nicht eingeholt haben, somit dauerte unsere Fahrt entsprechend länger, aber sei´s drum , wir sind ja nicht auf der Flucht.
Allerdings hatten wir mit Katja und Stefan ausgemacht, uns in Souffle zu treffen und nochmal, sozusagen als Abschluss, einen schönen Abend gemeinsam zu verbringen.
Die Drehbrücke hatte leider ein kleines Problem, sodass wir dort auch etwas hingen.
Nach der Drehbrücke kommt ein relativ langes Stück bis zur letzten Schleuse für heute. Wir wussten, dass die Köglers schon in Souffle angekommen waren und ich spekulierte darauf, dass sie uns bis zur letzten Schleuse entgegen laufen und von da den Rest mitfahren, aber......
Die Köglers kamen uns mit dem Schlauchboot entgegen hahahaha
Leider haben wir davon keine Bilder gemacht ;-)
Abends haben wir im Restaurant schön gegessen und danach auf der Broom gefeiert....die Bilder die dabei entstanden sind poste ich besser nicht hahaha
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